Im Westen was Neues - Eine historische Zeitreise

Mobilität auf 2 Rädern ist seit 110 Jahren der Erfolgsfaktor der in Rheda-Wiedenbrück ansässigen Firma Prophete. Heute verbirgt sich hinter dem bekannten Namen eines der führenden Fahrradunternehmen Deutschlands. Von Rheda-Wiedenbrück aus wird ein „großes Rad gedreht“. Markennamen wie Rabeneick, vsf Fahrradmanufaktur, Kreidler, Rex und natürlich Prophete stehen für Fahrrad und Zweiradmobilität in jeder Lebensphase und für jeden Zweck.

Die Fahrradmobilität als Helfer gegen den Klimawandel ist unbestritten und so kommt Prophete eine wichtige Zukunftsrolle zu.

Aber dass dieser Hersteller auf eine 110jährige Geschichte zurückblicken kann und darüber hinaus in Rheda-Wiedenbrück zu Hause ist, ist nicht selbstverständlich.

Prophete steht beispielhaft für deutsche Unternehmen, die durch die deutsche Teilung nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich beeinflusst wurden und sich immer wieder wandelnden Märkten, neuen Möglichkeiten und Themen stellen mussten.

Dieser spannenden Geschichte, die fest mit dem Alltag in Deutschland verbunden ist, geht diese Ausstellung nach.

Von Halle an der Saale nach Rheda-Wiedenbrück, von der „ Hermann Prophete – Mechanische Werkstatt, Fahrräder und Sprechmaschinen“ zum Fahrradgroßhandel mit eigenen Filialen in Rheda-Wiedenbrück. Weiter zu dem „Fahrrad- und Zubehörlieferanten der SB-Märkte und Warenhäuser“ bis zum führenden Hersteller von Elektromobilität auf zwei Rädern.

Laufzeit der Ausstellung bis zum 31. März 2019

Vom Kirchenschiff zur Lärmschutzwand

Die Sonderausstellung „Vom Kirchenschiff zur Lärmschutzwand“ beschäftigt sich mit einem umfassenden Wirtschaftsthema: Der Baukultur rund um die Wiedenbrücker Schule. Auf 25 Schautafeln wird die Baugeschichte beginnden mit der Firma Eustermann bis zur EuDur GmbH heute präsentiert.

 

Bis zum 24. November 2018 werden historische und zeitaktuelle Fotos gezeigt, die Gebäude in Rheda-Wiedenbrück präsentierten.

Dazu kommt eine Sonderschau mit Luftaufnahmen des Fotopioniers Hans Zeidler im Raum 5 im Obergeschoss des Museums.

Die Laufzeit beider Ausstellungen ist bis zum 24.11.2018. Geöffnet Mittwochs von 15 bis 18 Uhr, Donnerstags, Samstags und Sonntags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung.

An den Feiertagen 3.10.2018 ist von 15 bis 18 Uhr geöffent und am 1.11.2018 von 15 bis 17 Uhr.

Am Tag des offenen Denkmals ist viel los in Rheda-Wiedenbrück. Zum 25ten Mal wird diese Aktion in Deutschland durchgeführt.

Plakat © Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Auch wenn wir sonst Öffnungszeiten anbieten, ist es eine Herzensanliegen auch für unser Museum dabei zu sein.

Das Museum hat von 15.00-17.00 Uhr geöffnet. Für alle Interessierten ist der Eintritt frei, es wird um Spenden gebeten.
Um 15.00 Uhr kann man an einer  kostenlose Führung durch das Haus teilnehmen.

Die Museumsleiterin Christiane Hoffmann wird das Haus mit seinen stadtgeschichtlichen und kunsthistorischen Schwerpunkten vorstellen. Zu neue Objekten spannendes Berichten und auch einen Ausblick auf die kommenden Ausstellungen geben.

Mitglieder des Heimatvereins stehen für Interessierte ebenfalls Rede und Antwort und können von den Aktivitäten des Vereins berichten.

Wer sich weiter informieren möchte, diese Institutionen und Häuser haben auch geöffnet.

Sonderausstellung Möbelwerk Bernhard Pflug geht in die Verlängerung

-verlängert bis zum 30. Juli 2018-

Die Stadtgeschichtliche Sonderausstellung  „Möbelfabrik Bernhard Pflug GmbH – gestern und heute“ ist aufgrund des großen Besucherzuspruches  nochmals verlängert worden.

Die Ausstellung aus den eigenen Objekten und Dauerleihgaben konnte sogar noch bis zum 30. Juli 2018 verlängert werden und ist zu den Öffnungszeiten und bei Führungen auch außerhalb diesen Zeiten zu sehen.

Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Donnerstag, Samstag und Sonntag 15 bis 17 Uhr

 

Wiedenbrücker Schule Museum – verlängert bis zum 30. Juli.2018-
Öffnungszeiten: Mittwochs von 15-18 Uhr, Donnerstags, Samstags und Sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Gruppenführungen für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene nach Vereinbarung möglich.
Kosten pro Gruppenführung 40 € Führung zzgl. Eintritt p. Person
(Schulklassen und Kitas der Stadt Rheda-Wiedenbrück frei).

 

Ratsgymnasiums Ausstellung verlängert

Auch die Präsentation „Blick zurück – Nach vorne“ des Ratsgymnasiums ist bis zum 30. Juli 2018 verlängert worden.

Letzte Sonderausstellung Otmar Alt - Die Idee des Zauberers

Ab dem 11. März 2018 begrüßt das Wiedenbrücker Schule Museum eine neue Sonderausstellung im Haus. Unter dem Titel „Otmar Alt – Die Idee des Zauberers“ werden Malerei und Grafik gezeigt.

Otmar Alt ist einer der vielseitigsten Künstler der Gegenwart, der durch seine unverwechselbare Handschrift seit Jahren erfolgreich in vielen Sparten der Kunst tätig ist. Die authentische Kunst Otmar Alts zeigt farbintensive, zergliederte Figuren, Formen und Flächen. Er arbeitet bei den präsentierten Werken mit ausgewählten Zitaten und macht so die Kunst zu einem Entdeckungsrätsel und Augenschmaus. Kunst und Vergnügen beim Betrachten.

In dieser Ausstellung werden Werke präsentiert, die eine kunsthistorischen Geschichte präsentieren. Otmar Alt nahm Themen berühmter Werke der vergangenen Kunst auf und interpretierte die Themen in seiner unnachahmlichen Art neu. Dadurch entsteht eine virtouse Bild- und Gedankenreise für den Betrachter. Je nach Lust und Kenntnis können die „Zitate“ dechiffriert werden und nachverfolgt werden. Aber auch zu einem aufmerksamem und unterhaltsamem Schauen lädt die Ausstellung ein.
Alt, bekannt für seinen erzählerischen Stil, hat in seiner „Farbteile-Technik“ so die ganze Kunstgeschichte bereist.
Wie ein Zauberer macht er Dinge sichtbar oder lässt sie verschwinden, legt Fährten und öffnet ganze Bildräume.
Ein Betrachtervergnügen der besonderen Art. Frech und lustig, farbintensiv und mit ganz viel guter Laune ist der Künstler scheinbar mühelos unterwegs.
Der Inspiration und der eigenen künstlerischen Handschrift lässt er freien Lauf, auch wenn er sich mit Respekt und Ehrfurcht an die Klassiker der Kunst wagt.
So bekommen die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung einen kurzweiligen Überblick über die Klassische Moderne a la Otmar Alt.

Diese Arbeitsweise, Kunstwerke der Vergangenheit und Ikonen der Kunstgeschichte als Zitatenschatz für eigene Werke zu nutzen, ist ein Vorgehen, das im Wiedenbrücker Schule Museum nicht unbekannt ist. Bereits in der Kunst des 19. Jahrhunderts war das Schauen auf die Vorbilder, Zitateverwendung und neue zeitgenössische, künstlerische Umsetzung bekannt. Daher steht die Ausstellung „Otmar Alt – Die Idee des Zauberers“ in dieser Tradition und zeigt eine moderne und lustvolle Variante dieses Spiels der künstlerischen Mittel und Ausdrucksformen.

Die Ausstellung stellt eine Entdeckungsreise in den Kunstkosmos von Otmar Alt und der klassischen Moderne dar, die für Jung und Alt verzaubern kann.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 11. März um 15 Uhr in Beisein des Künstlers eröffnet.

Wiedenbrücker Schule Museum
11. März 2018 – verlängert bis zum 3. Juni 2018
Vernissage Sonntag, 11. März 2018 um 15 Uhr
Öffnungszeiten: Mittwochs von 15-18 Uhr, Donnerstags, Samstags und Sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Gruppenführungen für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene nach Vereinbarung möglich.
Kosten pro Gruppenführung 40 € Führung zzgl. Eintritt p. Person
(Schulklassen und Kitas der Stadt Rheda-Wiedenbrück frei).

Letzte Sonderausstellung: 30.11.17 - 4.2.18

Luthers Leben in Playmobil®

Mit der Sonderausstellung „Luthers Leben in Playmobil® lädt das Wiedenbrücker Schule Museum vom 30. November 2017 bis 4. Februar 2018 alle Interessierten herzlich ein. In der Ausstellung kann man das Leben und wichtige Stationen in der Geschichte Martin Luthers etwas anders kennen lernen.

Die maßgeblichen Stationen aus dem Leben des Reformators sind in 7 Modellwelten aus Original Playmobilteilen nachgebaut worden.

Der große Reformator, der hier  7,5 Zentimeter groß ist, ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Spielzeugausstellung.

Die Luther-Figur des fränkischen Spielzeugherstellers Geobra Brandstätter wurde anlässlich der Lutherdekade entwickelt und bereits weit mehr als 100.000 Mal verkauft.

Hier wird eine historische Miniaturwelt aus Playmobil® rund um die Figur des Reformators aufgebaut. Geschaffen und gebastelt hat diese „Lutherwelten“ der bayrische Pfarrer und Hobby-Bastler Stefan Merz.

Mehr als 1 Jahr hat er über 2.000 Originalteile und über 50 Figuren in Szene gesetzt.

Themen sind „Geburtshaus“, „Blitzerlebnis“, „Augustinerkloster“, „Thesenanschlag“, „Reichstag zu Worms“, „Wartburg“ und „Augsburger Bekenntnis“.

Insgesamt sieben Schauplätze, darunter eine 3 x 1,2 Meter große Rekonstruktion der Wartburg mit Lutherstube, geben so Einblicke in die große kleine Welt von Martin Luther.

Die Stationen sind im gesamten Haus verteilt.

Die Ausstellung wird am 30.11.2017, um 19 Uhr von Bürgermeister Theo Mettenborg eröffnet.

Zu sehen ist die Ausstellung ab dem 30.11. 2017 bis zum 4.2.2018 im Wiedenbrücker Schule Museum.

Öffnungszeiten:
Mittwoch: 9 – 12 Uhr
Donnerstag, Samstag, Sonntag: 15 – 17 Uhr

und nach Vereinbarung für Gruppen

Kosten:
2,50 € Erwachsene, Kinder 1,50 €

Informationen und Buchung von Führungen unter: info@wiedenbruecker-schule.de oder telefonisch unter 0170/55 200 90

Letzte Sonderausstellung

Fräulein – falsch verbunden

In Zusammenarbeit mit dem Radio- und Telefonmuseum zeigen wir Ihnen eine kleine, aber feine Sonderausstellung mit Raritäten und Zeitdokumenten aus der Geschichte des Tonträgers und Telefons. Die Ausstellung steht unter dem Motto Erinnern/Entdecken/Erleben und bietet Ihnen Kindheitserinnerungen zum Anfassen. Wissen Sie, wie man ein handbetriebenes Grammophon bedient und kennen Sie noch Telefone mit Wählscheibe? Beides können Sie in unserer Ausstellung ausprobieren (Tipp: Suchen Sie das anwählbare Telefon und finden Sie die Rufnummer heraus!). Auch das „Fräulein vom Amt“ und ihr Arbeitsgerät stehen bereit. Lassen Sie sich zurückversetzen in eine Zeit vor Mobiltelefonen und kehren Sie zurück zu den Anfängen des Telefons.