In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto: „Moderne: Umbrüche in Kunst und Kultur“.

Das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule zeigt am diesjährigen Tag des offenen Denkmals  am Sonntag, den 08.09.2019 von 15 bis 17 Uhr seine Objektneuzugänge, die einmaligen Spielteppiche von Rheda und Wiedenbrück und weitere neue Objekte die im Jahr 2019 ins Haus gekommen sind.

Von 15 bis 16 Uhr besteht die Gelegenheit an einer öffentlichen Führung teilzunehmen.

Wie immer Koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die bundesweite Veranstaltung.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat auch für das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule große Fördermittelsummen „locker“ gemacht. Daher auch nochmal ein herzliches Dankeschön.

Am Dienstag, den 03. September 2019 ab 19.30 Uhr hält Hermann-Josef Budde, in Personalunion Kirchenvorstand der St. Viter Kirchengemeinde und Vorstandsmitglied von Dorf Aktiv St. Vit einen Lichtbildervortrag.

Hermann-Josef Budde ist ein profunder Kenner nicht nur der St. Viter Kirche, ihrer Baugeschichte und dem heutigen Zustand, er hat auch akribisch die Pfarrakten studiert und viele interessante Details und Hinweise über die Zeit der Kirchenerweiterung und dem Bestücken der Kirche mit sakraler Kunst aus Wiedenbrück gesammelt.

Er wird einen Überblick und viele spannende Details vorstellen und die Geschichte der Wiedenbrücker Schule in ihrer Blütezeit lebendig werden lassen. 

Was alles hinter der heutigen Ausstattung an Korrespondenz, Arbeit und Kosten stand wird so lebendig werden.

Das Museum freut sich, die begonnene Kooperation mit Dorf Aktiv St. Vit so lebendig fortsetzen zu können.

Der Lichtbildervortrag startet um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für Dorf Aktiv St. Vit und der Museumsarbeit gebeten.

Am Mittwoch, den 4. September 2019 ab 17 Uhr ist die Pro-Wirtschaft Gütersloh mit der Veranstaltung „BIM-Was Handwerk und Industrie verbindet“ im Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule zu Gast.

Aus diesem Grund schließt das Museum den Ausstellungsbetrieb um 17 Uhr.

Zwei spannende Vorträge zum BIM: „Building Information Modeling“ (BIM), erwarten die Teilnehmer. Ab 2020 werden alle Vergaben des Bau- und Liegenschaftsbetriebes sowie durch Straßen NRW mit diesem digitalen Tool abgewickelt werden. Und auch im nichtöffentlichen Bereich, wie in der Denkmalpflege und Restaurierung von Gebäuden wird BIM immer wichtiger.

BIM für Anfänger – Was heißt das eigentlich?
Birgit Kostner und Erasmus Drücker, Fachwerkstatt Drücker GmbH

BIM in der Praxis – Wie gehe ich den ersten Schritt?
Fynn Röttger, Wellmann Anlagentechnik GmbH

Anmeldung und weitere Informationen bei Moderation: Matthias Vinnemeier, pro Wirtschaft GT GmbH

Im Stadt-und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule steht nun alles im Zeichen von Stadtgeschichte und Ferienspaß.
Im Sonderausstellungsraum im Erdgeschoss können Kinder und Erwachsene ihre Kenntnisse über die Stadt Rheda-Wiedenbrück testen.
Es gibt 2 Stationen die zum Mitmachen und Spielen einladen.
Die beiden Spielteppiche, einmal mit dem historischen Stadtplan der Stadt Wiedenbrück, gezeichnet von Reinhold 1766 und der Plan der Stadt Rheda von 1800 sind ausgerollt und warten darauf, dass je drei Gebäudemodelle der Stadtteile an die richtigen Stellen gestellt werden.
Für die Kenner der Stadt eine leichte Herausforderung für Neulinge eine knifflige Aufgabe.
Die zweite Station ist das tolle Rheda-Wiedenbrück Memory, das ebenfalls zum Spielen und Ansehen einlädt. Auch Informationen können gelesen und entdeckt werden.
Und wer sein Traumhaus mal mit einem echten Torbogen von Rheda-Wiedenbrück malen möchte ist im Museum jetzt auch richtig. Aus dem historischen Türenplakat von 1988 sind die Fotos der bekannten und beliebten Türausschnitte ausgeschnitten und Malstifte und Papier liegen bereit um ein Haus um das Lieblingstürenfoto zu malen.
Dazu läuft noch bis zum 15.9.2019 die Sonderausstellung “Auf in die Batze” zur Geschichte der Freibäder in Rheda-Wiedenbrück.
Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und die spannende Wirtschafts-und Kunstgeschichte wurden ebenfalls mit weiteren Objekten ergänzt, so dass ein Ferienbesuch für Jung und Alt von nah und fern ein schönes Erlebnis wird.
Öffnungszeiten Mittwoch von 15-18 Uhr, Donnerstag 15-17 Uhr, Samstag 15-17 Uhr und Sonntag 15-17 Uhr.

Die  Sonderausstellung „Das Jagdschloss“ von Angela Schilling neigt sich dem Ende. Wir wollen am Mittwoch, den 17.7.2019 von 17-18 Uhr die Ausstellung mit einer Finissage beschließen. Die Künstlerin wird ebenfalls persönlich anwesend sein.

Es wird ein abschließendes Künstlerinnengespräch und eine Führung durch die Ausstellung mit der Museumsleiterin Christiane Hoffmann und der Künstlerin Angela Schilling geben.

Die Ausstellung „Das Jagdschloss“ reflektiert humorvoll und hintergründig die Ambivalenz des Menschen. „Die Hand die liebt, die tötet auch“, beschreibt die Künstlerin ihre Arbeit.

Die Rollenmodelle von Mann und Frau werden überprüft, die Segenssprüche und Lebensweisheiten zum Überleben als Ehefrau und Ehemann werden ebenso beleuchtet, wie die hellen und dunklen Seiten des Menschen. Das Tiere Töten als jagdliche Freizeitbeschäftigung oder die Akzeptanz von „guten, geschützten Tieren“ und „essbaren Tieren“ kommt ebenso vor, wie die Doppelmoral von Waffen und ihrem Einsatz.

Parallel zur Ausstellung fertigte die Künstlerin einen Sonderdruck, der exklusiv im Rahmen der Finissage vorgestellt wird. Die Teilnehmer der Finissage erleben daher eine Premiere.

Eine Anmeldung für die Finissage ist nicht erforderlich, es wird um Spenden für die Museumsarbeit gebeten.

Der Besuch des Museums wird parallel eintrittspflichtig ohne Führung ebenfalls möglich.

Die Freibäder in Rheda-Wiedenbrück blicken auf eine lange Geschichte zurück.

Am Sonntag, den 5. Mai um 15 Uhr wird die Ausstellung eröffnet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Es sprechen der Bürgermeister der Stadt Rheda-Wiedenbrück Herr Theo Mettenborg und die Museumsleiterin Christiane Hoffmann.

Die Laufzeit der Ausstellung ist vom 5. 5. bis zum 15. September 2019

Bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde von einigen Enthusiasten der Schwimmsport in beiden Städten betrieben. Der „Schwimmclub Frosch“, dessen Gedenkblatt der Heimatverein Wiedenbrück aufbewahrt ist ein künstlerisch wertvolles Zeichen dafür. Auch öffentliche Badestellen entlang der Ems gab es.

Als 1936 in Rheda mit der Eröffnung der städtischen Freibadanlage, dem „Parkbad“, der Badebetrieb in der heutigen Form begann, und auch schon in Wiedenbrück die Ideen und sogar die Baugrube (1939) ausgehoben wurde, ist Schwimmen in Rheda-Wiedenbrück ein Freizeitvergnügen für die „Massen“ geworden.

Das städtische Freibad in Wiedenbrück nahm 1959 seinen Betrieb auf und kann daher auf eine 60jährige Geschichte zurückblicken.

Die Ausstellung zeigt anhand einer Auswahl von Dokumenten, Fotos und Objekten die Geschichte der beiden Bäder. Die Ausstellung findet in Raum 4 und 5 im Obergeschoss des Museums statt.

Der Stadt Rheda-Wiedenbrück als Trägerin der beiden Einrichtungen, den Abteilungen Stadtarchiv und Stadtplanung, dem Förderverein Freibad Rheda, dem Förderverein Freibad Wiedenbrück, den Fotoarchiven Zeidler und Etscheid sowie zahlreichen privaten Leihgebern und Sponsoren die zum Gelingen der Ausstellung beitragen sei herzlich gedankt.

Namentlich: Andreas Kirschner, Doris Fischer, Maik Zeidler, Ulrich Pflüger, Annette Roesler, Torsten Nienaber, Frank Winkler, Marietta Puchelt, Ralph Scharpenberg

Osteröffnungszeiten 2019

Wir haben an folgenden Ostertagen geöffnet:

Gründonnerstag, den 18.4.2019 von  15-17 Uhr

Karsamstag, den 20.4.2019 von 15-17 Uhr,

Ostersonntag, den 21.04.2019 von : 15-17 Uhr.

Ostermontag geschlossen

Allen Menschen die als Aufsichten, ehrenamtlichen und Freunden dem Hause verbunden sind und allen Gästen wünschen wir ein schönes, sonniges und gesegnetes Osterfest.

Bild: Impression aus unsere kleine Osterpräsentation von Neuzugängen und unser großes Osterrätsel-Nest.

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir haben als kleine Osterüberraschung eine Vitrine mit spannenden neuen Exponaten die wir für das Museum geschenkt bekommen haben bestückt. Diese Vitrine ist im Raum 5 im Obergeschoss des Museums zu finden. Mitmachen kann jeder Gast, der vom 12.4. bis zum 29.4.2019 das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule besucht.

 

Und so geht ´s:

Unser Osterrätsel ist in Raum 5 aufgebaut. Hier können Sie sich beim Anschauen der Objekte in der Vitrine über die Neuzugänge freuen, aber wir haben auch einen Osterrätselspaß dort versteckt.

Wer mitmachen will kann das wie folgt tun:

In der mittleren Vitrine sind handbemalte Ostereier des Bildhauers und Malers Günter Groteheide zu sehen. Ein Text zum Leben und Werk des Künstlers und seinen künstlerischen Nachlasses ist an der unteren Vitrine angebracht. Günter Groteheide hatte viel Freude an dem kunstvollen bemalen von Ostereiern und hat auch solche gesammelt. Hier sind ganz viele aus seinem Nachlass, die in den Besitz des Museums gelangt sind zu sehen.

Die Oster-Rätselfrage lautet: Wieviele Ostereier sind in der Vitrine ausgestellt?

 

Wer die Lösung gefunden hat und am Gewinnspiel teilnehmen will, kann seine oder ihre Lösung aufschreiben und an der Aufsicht des Museums abgeben.

Damit wir die glücklichen Gewinner benachrichtigen können, bitte das Lösungsblatt mit dem Namen und  Telefonnummer oder E-Mail beschreiben. 

Unser Gewinnspiel endet am Sonntag, den 27.4.2019 um 17 Uhr mit dem Ende der Öffnungszeit des Museums. Unter allen Teilnehmenden werden 3 x 2 Gutscheine für je einen Familieneintritt ins Museum verlost.

Die Gewinner werden per Telefon oder Mail informiert.

Bitte nur mitspielen, wenn die Teilnahmebedingungen akzeptiert werden. Eine Auszahlung auf den Wert des Gewinns ist nicht möglich. Alle Angaben ohne Gewähr.

Schöne Osterzeit und viel Spaß beim Rätseln!

Mit einer neuen Kunstausstellung startet das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule am Sonntag, den 7. April 2019 um 15 Uhr.

Die bekannte international gefragte Konzeptkünstlerin Angela Schilling wird mit ca. 40 Arbeiten zu Gast sein.

Unter dem Titel „Das Jagdschloss“ wird sie den Sonderausstellungsraum des Museums in ein imaginäres Jagdschloss verwandeln.

Die Idee des Jagdschlosses, als Ort der ungezwungenen Freizeitbeschäftigung des Adels in der Vergangenheit prüft die Künstlerin und Metallbildhauerin Schilling auf ihre Bedeutungen für die heutige Zeit.

Die Rollenmodelle von Mann und Frau werden überprüft, die Segenssprüche und Lebensweisheiten zum Überleben als Ehefrau und Ehemann werden ebenso beleuchtet, wie die hellen und dunklen Seiten des Menschen. Das Tiere töten als jagdliche Freizeitbeschäftigung oder die Akzeptanz von „guten, geschützten Tieren“ und „essbaren Tieren“ kommt ebenso vor, wie die Doppelmoral von Waffen und ihrem Einsatz.

Angela Schilling spielt mit den traditionellen Sichtweisen und moralischen Vorstellungen. Sie berührt aber auch die bereits gebrochenen und ironisch weiterentwickelten Seh- und Bedeutungsebenen im 21. Jahrhundert.

Die veränderte Glaubenswelt wird ähnlich wie die veränderte Wirtschaftswelt Thema ihrer Kunst. Eine Künstlerin aus dem Ruhrgebiet kann an dem Thema „Kohle“ und Abschied vom Bergbau nicht vorbei kommen. Der aufgegebene Energieträger mit all seinen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und mentalitätsprägenden Wirkungen findet sich herausgelöst aus dem Alltag in einer Formensprache der christlichen Ikonografie wieder.  Der Alltagsgegenstand wird überhöht und verliert seine alte Aura und wird in einer anderen Aura neu interpretiert.

Der Mensch und seine Verhaltensformen werden immer wieder umgeformt. Dieser Transformation und Veränderung  spürt die Künstlerin nach. Das was zeitgenössische Kunst seit Jahrhunderten immer wieder formuliert wird bis zum 17.  Juli in Rheda-Wiedenbrück zu Gast sein.

„Ich freue mich mit meiner zeitgenössischen Kunst, hier in einem Museum mit dem Fokus auf zeitaktueller, vergangener Wirtschafts – und Kunstgeschichte zu Gast zu sein. Alt und Neu im Dialog und vielleicht auch in einer Kontroverse, die den Betrachtern die eigenen Standpunkte nochmal sehr deutlich erscheinen lässt“, führte Angela Schilling in der Vorbereitung für die Ausstellung aus.

Die Eröffnung im Beisein der Künstlerin findet am Sonntag, den 7.4.2019 um 15 Uhr statt.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Birgitte Frisch-Linnhoff und die Museumsleiterin Christiane Hoffmann werden sprechen.

Der Eintritt ist kostenfrei. Um Spenden für die Museumsarbeit wird gebeten.

Langsam naht das Endes der erfolgreichen Stadtgeschichts- und Wirtschaftsausstellung „Im Westen was Neues“ 110 Jahre Prophete im Museum.

Für alle die noch einmal oder zum letzten Mal oder überhaupt mit einer Führung die Ausstellung besuchen wollen besteht noch einmal Gelegenheit dazu.

Am Mittwoch, den 27.März 2019 um 19 Uhr führt Museumsleiterin Christiane Hoffmann ein letztes Mal durch die Ausstellung. 

Die Teilnahme ist kostenfrei, aber es wird um eine Spende für die Museumsarbeit gebeten.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Ausstellung „Im Westen was Neues“ ist danach noch bis zum Sonntag, den 31. März 2019 von 15 bis 17 Uhr zu sehen.

Die folgende Ausstellung wird eine Kunstausstellung sein. Die Informationen zur kommenden Sonderausstellung Angela Schilling „Das Jagdschloss“ kommen bald.