Er kam über die B 64 aufgerichtet und erhaben und hat seinen Segen auch dem Straßenverkehr gespendet – so lief der Transport der 1,80 cm großen Bronzefigur eines auferstandenen Christus ab.

Die Figur und der Sockelstein aus grauem Marmor gehörten auf das Familiengrab von Dr. Hermann Hartmann (1910-1992) und seiner Frau Irmgard (1920-1948) das auf dem Delbrücker Friedhof stand.

Das Monument wurde jetzt von der Familie ans Museum gestiftet.  Die Tochter Gertrud Hartmann erwähnte am Rande der Buchvorstellung über ihren Großvater Heinrich Hartmann  die Figur und so kam die Schenkung ins Rollen.

Die Bildhauerei Vielstädte übernahm den Ab – und Aufbau am Museum. Bei der fach- und sachgerechten Aktion fanden die Bildhauer heraus, dass die Christusfigur ursprünglich mit Blattgold überzogen war. Einige wenige Reste sind noch vorhanden.

Die Figur stammt vom Bruder des Verstorbenen, dem Bildhauer Hubert Hartmann. Ein großes Zeichen der Bildhauerkunst der ausgehenden Wiedenbrücker Schule im 20. Jahrhundert. 

Das Momument steht jetzt nach der Aufstellung im Hof des Museums und ist durch den Wintergarten hindurch zu sehen.

Der auferstandene Christus ist als Überwinder über den Tod aufgefasst. Sein Gestus nimmt die Kreuzform auf, aber er ist nicht mehr der leidende Christus, sondern der der triumphierend, der seine Arme auch für die Erlösung der Welt öffnet.

Hubert Hartmann gestaltete das Anlitz als milde und freundlich, aber nicht auftrumpfend oder triumphal. Zu klar das Leid und die Not der Menschen, die er trösten will.

Interessant ist, dass der Korpus auf der Herzseite in der Form eines Kreuzes durchbrochen ist. Dadurch wird der Triumphator auch zum Beschützer der Toten, die in seinem Namen und seiner Hoffnung auf Erlösung gegangen sind. Also wirklich ein Grabkreuz im klassischen Sinne.

 

Der Vorstand der NRW- Stiftung kam zu einem Besuch mit anschließender Klausursitzung ins Museum nach Rheda-Wiedenbrück. Unter der Leitung des Präsidenten Eckhard Uhlenberg, Landtagspräsident a. D. / Staatsminister a. D. tagte der NRW-Stiftungsvorstand in dem Museum, das sie vor 10 Jahren bei der Einrichtung des Hauses großzügig unterstützt haben. Museumsleiterin Christiane Hoffmann stellte auf dem gemeinsamen Rundgang Ideen zur Weiterentwicklung des Museums vor. Auch die Vorstände der Trägerstiftung des Museums Arnold Bergmann und Gerhard Serges nutzten die Gelegenheit den Förderern die Besonderheiten des Hauses und den Dank für die großzügige Unterstützung zu überbringen.
Ein Grußwort richtete auch der Bürgermeister Norbert Flaskamp an die Gäste. Er hob hervor das sich das Museum zu einem Aktivposten der Kultur in der Stadt entwickelt hat. Schulangebote die auch die Zweipoligkeit der Stadtsituation aufnehmen, Sonderausstellungen zur Wirtschaftsgeschichte und weiterer Themen, sowie Kunstausstellungen lassen eine Strahlkraft entstehen, die über die Stadt wirkt und auf die die Stadt stolz ist. Alle Teilnehmer waren sehr angetan vom modernen Museum, so dass sie ihren Dank für die Gastfreundschaft auch mit dem Versprechen wieder zu kommen verbanden.

Die Ideen für die weitere Entwicklung des Museums fanden Zuspruch und sollen zukünftig mit den Fachreferenten der NRW-Stiftung besprochen werden.

Die 7. Regionalkonferenz der NRW-Stiftung auf Haus Nottbeck am nächsten Tag bot sich dafür an.

Die Teilnehmer waren: der Ehrenpräsident Harry Kurt Voigtsberger, Staatsminister a. D., (Präsident 2012-2017) und die erste Dombaumeisterin von Köln Frau Professor Dr. Barbara Schock-Werner, Staatsminister a.D. Franz-Josef Lersch-Mense und Karl Peter Brendel, Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann, Leiter des Fachgebietes „Naturschutz und Gesellschaft“ im Bundesamt für Naturschutz, Honorarprofessor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Dr. Ute Röder, Leiterin der Bereiche Umwelt, Naturschutz, Energie und Klimaschutz beim Kreis Lippe und Michael Breuer, Präsident des Rheinischen Sparkassen und Giroverbandes und die Geschäftsführerin der NRW-Stiftung Martina Grote und ihr Stellvertreter Werner Stulier.

Am Rande der Tagung freute sich die Dombaumeisterin Frau Professor Dr Barbara Schock-Werner (Foto) über die in der Dauerausstellung vorhandenen alten Abbildungen und Fotos der Dombaustelle in Köln aus dem 19. Jahrhundert.

Sie verriet noch ein paar unbekannte Details zum Turmgerüst der Doppelturmfassade.

Personen auf dem Gruppenfoto von links nach rechts:
Christiane Hoffmann, Museumsleitung
Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, ehem. Dombaumeisterin zu Köln
Herr Gerhard Serges, Stiftung Ausstellungs- und Begegnungsstätte
Wiedenbrücker Schule
Herr Arnold Bergmann, Stiftung
Bürgermeister Norbert Flaskamp
Franz-Josef Lersch-Mense, Staatsminister a. D.
Karl Peter Brendel, Staatssekretär a. D.
Dr. Ute Röder, Leiterin der Bereiche Umwelt, Naturschutz, Energie und Klimaschutz beim Kreis Lippe

Dr. Christian Mecking, Stiftungsberatung, (Externer Referent)
Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann, Leiter des Fachgebietes „Naturschutz und Gesellschaft“ im Bundesamt für Naturschutz, Honorarprofessor am Geographischen Institut der Universität Bonn

Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung
Präsident Eckhard Uhlenberg, Landtagspräsident a. D. / Staatsminister a. D.
Ehrenpräsident Harry Kurt Voigtsberger, Staatsminister a. D., (Präsident 2012-2017)

(Foto: Waltraud Leskovsek)

Zu einer ersten Schulung lud die Museumsleitung Christiane Hoffmann alle ehrenamtlich im Museum tätigen Heimatfreundinnen und Heimatfreunde ein.

Anlass war eine Schulung zum Thema Verhalten im Brandfall. Welche wichtigen Fragen gilt es bei einem Notfall im Museum zu beachten. Praktische Hinweise und Informationen wurden den Aufsichten vorgestellt. Ein gemeinsamer Gang durch das Haus rundete die Schulung ab.

Die Museumsleiterin Christiane Hoffmann bedankte sich bei allen Aktiven, die ein erfolgreiches Museumsjahr 2018 durch ihren ehrenamtlichen Einsatz überhaupt erst möglich gemacht haben. 2018 wurden 2623 Besucherinnen und Besucher gezählt. Darunter 464 Kinder und Jugendliche im Rahmen von Schulbesuchen und Sonderveranstaltungen.

Das Museumsjubiläum war auch für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein Highlight. 20 Damen und Herren die zum Teil schon von Anfang an die Museumsarbeit unterstützen freuten sich über das tolle Jahr 2018.

Wer noch Interesse und Zeit hat, das Team der ehrenamtlichen Aufsichten die im Museum Dienst tun zu unterstützen und selber gerne dabei wäre, ist herzlich Willkommen. Margot Priorkowski vom Heimatvereinsvorstand ist die Ansprechpartnerin für Fragen und Informationen rund um die Tätigkeit 05242 377646

Das neue Jahr beginnt für das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule gleich mit einer großen Freude.

  

Klaus Langes und seine Tochter Barbara Brouwers kamen extra aus dem Rheinland, um Museumsleiterin Christiane Hoffmann ein Gemälde zu schenken. Zu sehen ist der Künstler Heinrich Repke ( 1877-1962) und gemalt hat es eben dieser. Also ein Selbstporträt das den Charakterkopf Repke mit Brille und Zigarre zeigt. Auf der Rückseite des Malkartons ist eine Skizze einer am Spinnrad sitzenden Frau zu sehen (vermutlich die Haushälterin Repkes als Modell) und eine Widmung. Und das ist das ganz besondere des Bildes.

 

Die Widmung hat der Künstler Heinrich Repke 1947 verfasst und richtet sich an seinen Freund, den Volksschulrektor und Plattdeutsch-Dichter Hubert Langes (1897-1967).

Langes war der Vater und Opa der beiden Reisenden und daher stammt das Bild aus dem Familienbesitz der Langes-Familie.

Klaus Langes hatte sich mit seiner Familie beraten, wohin das Bild langfristig gegeben werden soll. Und der Familienrat entschied sich für das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule.

Die Tochter und Enkelin nahm Kontakt mit der alten Heimat des Opas auf und fand in der Person von Museumsleiterin Christiane Hoffmann eine freudige Ansprechpartnerin.

So wurde ein passender Tag für die Übergabe vereinbart und Klaus Langes ließ es sich nicht nehmen mit seiner Tochter die durchaus beschwerliche Reise nach Wiedenbrück anzutreten.

So konnte das Bild jetzt im Museum in Empfang genommen werden können.

 

„Mit dem Selbstporträt von Repke und der Langes-Widmung auf der Rückseite haben wir beide Kapitel unseres Museum abgebildet. Die Stadtgeschichte und die Kunstgeschichte, freut sich Christiane Hoffmann.“

Klaus Langes ergänzte noch, „Wir Langes-Clan freuen uns auch das der Vater und Opa hier einen würdigen Platz findet und wenn auch die Lebensgeschichten der beiden Männer längst zu Ende sind, so kommt vielleicht noch der ein oder andere auf die Idee in den Langes-Werken zu stöbern oder sich gerne zu erinnern“.

Absehbar soll das Bild von beiden Seiten sichtbar im Museum ausgestellt werden.

 

 

Am Mittwoch, den 09. Januar 2019 ab 18 Uhr findet die nächste öffentliche Führung in der aktuellen Sonderausstellung „Im Westen was Neues“ statt.

Die Sonderausstellung „Im Westen was Neues“ beschäftigt sich mit einem umfassenden spannenden deutsch-deutschen Geschichtsthema. Der 110jährigen Fahrradgeschichte der Firma Prophete. Auf 10 Schautafeln, Großfotos und mit vielen Fahrradexponaten wird die Firmengeschichte beginnende in Haale an der Saale bis  heute in Rheda-Wiedenbrück präsentiert.

Bis zum 31.3.2019 werden historische und zeitaktuelle Fotos gezeigt, die die Firmengeschichte beleuchten

Geöffnet Mittwochs von 15 bis 18 Uhr, Donnerstags, Samstags und Sonntags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Die öffentliche Führung startet am Mittwoch, den 09.01.2019 startet um 18 Uhr und dauert 1 Stunde.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kosten für den Museumseintritt und der Teilnahme an der Führung belaufen sich auf 5€. Treffpunkt an der Museumskasse.

Dazu kommt eine Sonderschau mit Luftaufnahmen des Fotopioniers Hans Zeidler im Raum 5 im Obergeschoss des Museums.

Wir möchten uns bei allen Förderern, Besucherinnen und Besuchern, Unterstützerinnen und Unterstützern, Kooperationspartnerinnen und Partnern und allen freundlichen helfenden Händen im Jahr 2018 bedanken. Ohne Euch und Sie wäre dieses Museumsjahr 2018 nicht so bunt, lebendig und erfolgreich gewesen. Wir haben Kunst und Stadtgeschichte an fast allen Stellen im Museum neu in Szene setzen können, haben neue Objekte für unsere Sammlungen bekommen und durften viel neues erfahren.

Was ein Jahr! Herzlichen Dank an alle die das möglich gemacht haben.

Bild: Gipsmodell des Heiligen Jakobus des Älteren als Pilger, mit Punktiernägel. Foto: Formlotse

Und wer zum Abschluss des Jahres 2018 ins Museum möchte, der kann an folgenden Tagen das Museum besuchen.

Samstag, der 22.12 von 15 bis 17 Uhr

Sonntag, der 23.12.2018 von 15 bis 17 Uhr

Mittwoch, der 26.12.2018 von 15 bis 18 Uhr

Donnerstag, der 27.12.2018 von 15 bis 17 Uhr

Samstag, der 29.12.2018 von 15 bis 17 Uhr

Sonntag, der 30.12.2018 von 15 bis 18 Uhr

Im Jahr 2019 sind wir ab dem 2.1.2019 von 15 bis 18 Uhr dann wieder für Sie da.

Der letzte Einlass ist bis 30 Minuten vor dem Schließen des Museums. Nur dann ist noch genug Zeit zum Schauen.

Allen Interessierten wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gesegnetes Jahr 2019.

 

Wieder zu Gast im Museum ist die schöne Tradition des „Licht im Advent“.

Am Mittwoch, den 19.12.2018 ab 18 Uhr kommt das Licht ins Museum.

Dahinter verbirgt sich ein offener adventlicher Treff. Menschen die möchten kommen zwischen 18 und 19 Uhr zusammen um Weihnachtslieder zu singen, einen Punsch oder Tee zusammen zu trinken und gute Gespräche fern ab des hektischen Trubels zu führen. Und das bei unterschiedlichen Gastgeberinnen und Gastgebern. Nachbarschaften oder wie bei uns im Museum.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer Sorge hat nicht textsicher zu sein, kann beruhigt sein.

Die Liederhefte sind vorhanden, so dass die traditionellen Weihnachtslieder auch für Ungeübte gut zu singen sind.

Was sollte mitgebracht werden? Gute Laune, Singe-Lust und wer mag auch gerne selbstgebackene Plätzchen.

Alle Termine unter: Adventsfenster 2018

Öffentliche Führung durch die Ausstellung am Mittwoch, den 12.12.2018 ab 18 Uhr. Treffpunkt an der Museumskasse. Führungsteilnahme kostenfrei, um Spenden wird gebeten.

Am Mittwoch, den 28.11.2018 um 19 Uhr wird die neue Sonderausstellung mit dem Titel „Im Westen was Neues“ eine historische Zeitreise eröffnet.

Mobilität auf 2 Rädern ist seit 110 Jahren der Erfolgsfaktor der in Rheda-Wiedenbrück ansässigen Firma Prophete. Heute verbirgt sich hinter dem bekannten Namen eines der führenden Fahrradunternehmen Deutschlands. Von Rheda-Wiedenbrück aus wird ein „großes Rad gedreht“. Markennamen wie Rabeneick, vsf Fahrradmanufaktur, Kreidler, Rex und natürlich Prophete stehen für Fahrrad und Zweiradmobilität in jeder Lebensphase und für jeden Zweck.

 

Aber dass dieser Hersteller auf eine 110jährige Geschichte zurückblicken kann und darüber hinaus in Rheda-Wiedenbrück zu Hause ist, ist nicht selbstverständlich. Die spannende Geschichte dieses Zweiradgiganten beleuchtet diese Ausstellung.

Eröffnung Donnerstag, den 28.11.2018 um 19 Uhr

Einführung Christiane Hoffmann, Museumsleitung

Grußwort Severine Lönne, Geschäftsführerin Prophete

Laufzeit der Ausstellung 28.11.2018 bis 31.03.2019 im Wiedenbrücker Schule Museum

Öffnungszeiten: Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Donnerstag 15 bis 17 Uhr, Samstag 15 bis 17 Uhr und Sonntag 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Eintrittspreise: 2,50 € Erwachsene, 1 € Kinder

www.wiedenbruecker-schule.de

Hoetger-Gasse 1, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Am Samstag, den 17. November 2018 konnte das Museum seinen 10ten Geburtstag feiern. 70 geladene Gäste an der Spitze der Landtagspräsident Andre Kuper, Bürgermeister Theo Mettenborg und der Bürgerstiftungsvorstand Bernd Jostkleigrewe  kamen ins Haus.

Arnold Bergmann als Vertreter der Stiftung Ausstellung- und Begegnungsstätte Wiedenbrücker Schule und Mitglied im Vorstand des Museums führte durch den Tag.

Das bekannte Vokalensemble ColVoc umrahmte den Festakt. Wie übrigens schon vor 10 Jahren.

Der Landtagspräsident Andre Kuper überbrachte die Grüße der Landesregierung und führte aus, welchen großen Stellenwert regionale Museen für die kulturelle Identität des Landes haben.

Auch das überregionale Thema „Wiedenbrücker Schule“ das seines gleichen sucht, zeigt wie spannend und interessant Wirtschaftsgeschichte  erzählt werden kann. Das Museum würde dieses vorbildlich tun. Wie wichtig die Kulturarbeit auch der Landesregierung ist, wurde durch die Skizzierung der ausgebauten Förderung die Herr Kuper umriss deutlich. Das Kunst kein Luxus ist, sondern wichtig für den Kitt der Gesellschaft rundete den Gedankengang ab.

Bürgermeister Theo Mettenborg, der auch Stiftungsratsvorsitzender und daher „Chef“ des Museums ist, überbrachte ein klares Bekenntnis der Stadt zu seinem Museum und freute sich, dass die professionalisierte Weichenstellung bereits nach einem Jahr Früchte trägt – die Besucherzahlen hätten sich schon mehr als verdoppelt und die Stifter hätten wiederholt durch Unterstützung die aktuelle Arbeit gefördert.

Abschließend führte der Bürgermeister a.D. Bernd Jostkleigrewe zurück in die Geschichte des Museums. Wie es zur Gründung und Einrichtung des Hauses kam,  und das es schön ist diese Idee jetzt schon 10 Jahre wachsen und gedeihen zu sehen. Die von ihm namentlich genannten Stifter die zum Teil anwesend waren würden für ihr großzügiges Engagement mit einem lebendigen, attraktiven und innovativen Museum belohnt.

Ein großes Dankeschön galt auch den Leihgebern, die ebenfalls in großer Zahl anwesend waren und allen ehrenamtlich tätigen Aufsichten die den Schließdienst seit 10 Jahren sicherstellen.

Das bekannte Vokalensemble ColVoc in der Besetzung: Stefan Derguti, Friedemann Engelbert, Hans-Hermann Jansen, Volker Schrewe, Eckhard Thiel, Jürgen Wüstefeld die bereits vor 10 Jahren bei der Eröffnung aufgetreten waren, wussten mit einem anspruchsvollen Programm zu begeistern. Mit Kompositionen von der Gregorianik bis zum modernen französischen Komponisten wurde eine interessante Mischung geboten.

Nach den Ansprachen und dem Gesang bestand noch Gelegenheit zum Austausch oder wer wollte, wurde noch durch das Haus geführt.

Alle trugen sich ins Gästebuch ein, so dass das Museum mit vielen guten Wünschen und Rückenwind in die nächsten 10 Jahre starten konnte.

Alle Fotos: Museum Torsten Nienaber

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Keiner der Künstler der Wiedenbrücker Schule hat es bis in den Orient geschafft. Keiner? Nein einer war dort, genauer 3 Jahre reiste Heinrich Hartmann von 1893 bis 1895 durch Ägypten, kam nach Jerusalem und sogar Konstantinopel hat er mit eigenen Augen gesehen.

Diese Entdeckungen in der Künstlerbiografie und noch vieles mehr haben die beiden Autoren Brigitte und Rof Jürgen Spieker aus Dortmund herausgefunden. In einjähriger Kleinstarbeit, der 10 Jahre Forschung ebenfalls vorausgingen liegen dem Buch „Glaubens-bekenntnis in prachtvollen Plastiken. Der Wiedenbrücker Bildhauer Heinrich Hartmann (1868-1937)“

zugrunde, dass jetzt im Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule öffentlich vorgestellt wurde.

Der Band der zu einem Standardwerk der Forschung des Historismus avanchieren wird, umfasst auf 88 Seiten, fast 180 farbige Abbildungen von Arbeiten Hartmanns. Auch Familienbilder, Atelierfotos und unbekannte Werke sind abgebildet. Nur ein kleiner Teil Hartmanns ist heute noch in Rheda-Wiedenbrück zu sehen. In Wiedenbrück an der Klostermauer und in Rheda in der Pfarrkirche St. Clemens. Um so eindrucksvoller sind die Funde bis nach Polen und Ägypten die Spiekers zusammentragen konnten.

Das Buch ist jetzt im gutsortierten Buchhandel, in der Buchhandlung Rulf in Wiedenbrück und im Museum erhältlich. Das Buch kostet 14,90 €.

Brigitte Spieker; Fotos, Satz, Gestaltung: Rolf-Jürgen Spieker

Glaubensverkündigung in prachtvollen Plastiken. Der Wiedenbrücker Bildhauer Heinrich Hartmann (1868-1937), Gelsenkirchen 2018

ISBN: 978-3-942395-10-6

Hardcover, DIN-A-4-Format, Umfang 88 S., fast 180 farbige Abbildungen, Preis 14,90 €