Das neue Jahr beginnt für das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule gleich mit einer großen Freude.

  

Klaus Langes und seine Tochter Barbara Brouwers kamen extra aus dem Rheinland, um Museumsleiterin Christiane Hoffmann ein Gemälde zu schenken. Zu sehen ist der Künstler Heinrich Repke ( 1877-1962) und gemalt hat es eben dieser. Also ein Selbstporträt das den Charakterkopf Repke mit Brille und Zigarre zeigt. Auf der Rückseite des Malkartons ist eine Skizze einer am Spinnrad sitzenden Frau zu sehen (vermutlich die Haushälterin Repkes als Modell) und eine Widmung. Und das ist das ganz besondere des Bildes.

 

Die Widmung hat der Künstler Heinrich Repke 1947 verfasst und richtet sich an seinen Freund, den Volksschulrektor und Plattdeutsch-Dichter Hubert Langes (1897-1967).

Langes war der Vater und Opa der beiden Reisenden und daher stammt das Bild aus dem Familienbesitz der Langes-Familie.

Klaus Langes hatte sich mit seiner Familie beraten, wohin das Bild langfristig gegeben werden soll. Und der Familienrat entschied sich für das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule.

Die Tochter und Enkelin nahm Kontakt mit der alten Heimat des Opas auf und fand in der Person von Museumsleiterin Christiane Hoffmann eine freudige Ansprechpartnerin.

So wurde ein passender Tag für die Übergabe vereinbart und Klaus Langes ließ es sich nicht nehmen mit seiner Tochter die durchaus beschwerliche Reise nach Wiedenbrück anzutreten.

So konnte das Bild jetzt im Museum in Empfang genommen werden können.

 

„Mit dem Selbstporträt von Repke und der Langes-Widmung auf der Rückseite haben wir beide Kapitel unseres Museum abgebildet. Die Stadtgeschichte und die Kunstgeschichte, freut sich Christiane Hoffmann.“

Klaus Langes ergänzte noch, „Wir Langes-Clan freuen uns auch das der Vater und Opa hier einen würdigen Platz findet und wenn auch die Lebensgeschichten der beiden Männer längst zu Ende sind, so kommt vielleicht noch der ein oder andere auf die Idee in den Langes-Werken zu stöbern oder sich gerne zu erinnern“.

Absehbar soll das Bild von beiden Seiten sichtbar im Museum ausgestellt werden.