Keiner der Künstler der Wiedenbrücker Schule hat es bis in den Orient geschafft. Keiner? Nein einer war dort, genauer 3 Jahre reiste Heinrich Hartmann von 1893 bis 1895 durch Ägypten, kam nach Jerusalem und sogar Konstantinopel hat er mit eigenen Augen gesehen.

Diese Entdeckungen in der Künstlerbiografie und noch vieles mehr haben die beiden Autoren Brigitte und Rof Jürgen Spieker aus Dortmund herausgefunden. In einjähriger Kleinstarbeit, der 10 Jahre Forschung ebenfalls vorausgingen liegen dem Buch „Glaubens-bekenntnis in prachtvollen Plastiken. Der Wiedenbrücker Bildhauer Heinrich Hartmann (1868-1937)“

zugrunde, dass jetzt im Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule öffentlich vorgestellt wurde.

Der Band der zu einem Standardwerk der Forschung des Historismus avanchieren wird, umfasst auf 88 Seiten, fast 180 farbige Abbildungen von Arbeiten Hartmanns. Auch Familienbilder, Atelierfotos und unbekannte Werke sind abgebildet. Nur ein kleiner Teil Hartmanns ist heute noch in Rheda-Wiedenbrück zu sehen. In Wiedenbrück an der Klostermauer und in Rheda in der Pfarrkirche St. Clemens. Um so eindrucksvoller sind die Funde bis nach Polen und Ägypten die Spiekers zusammentragen konnten.

Das Buch ist jetzt im gutsortierten Buchhandel, in der Buchhandlung Rulf in Wiedenbrück und im Museum erhältlich. Das Buch kostet 14,90 €.

Brigitte Spieker; Fotos, Satz, Gestaltung: Rolf-Jürgen Spieker

Glaubensbekenntnis in prachtvollen Plastiken. Der Wiedenbrücker Bildhauer Heinrich Hartmann (1868-1937), Gelsenkirchen 2018

ISBN: 978-3-942395-10-6

Hardcover, DIN-A-4-Format, Umfang 88 S., fast 180 farbige Abbildungen, Preis 14,90 €