Mit zwei riesigen neuen Spielteppichen wird das museumspädagogische Angebot des Wiedenbrücker Schule Museums weiter gestärkt. Aus der erfolgreichen Kooperation mit der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück erwuchs jetzt die Realisierung eines Museumstraumes, wie die Museumsleiterin Christiane Hoffmann auf der Pressekonferenz gestand. Bereits Manfred Schumacher hatte die Idee, aber durch Unterstützung der Bürgerstiftung und der Firma Infloor konnte diese Idee jetzt Wirklichkeit werden.

v.l.n.r: Christiane Hoffmann, Museumsleitung, Bernd Jostkleigrewe, Bürgerstiftung , Ulrich Dresing, Infloor, Stefanie Ritterbach, Infloor, Arnold Bergmann, Museum

Die Teppiche wurden auf der weltweit einmaligen Teppichdruckmaschine der Firma Infloor in Herzebrock-Clarholz erstellt. Die Druckvorlagen sind zwei historische Karten von Rheda und Wiedenbrück. Auf ihnen ist in unterschiedlicher Qualität die jeweilige Innenstadt zu sehen. Die Teppiche werden bei Schulklassenführungen eingesetzt bei denen es um die Themen “ Unsere Heimatstadt“ und die Geschichte der Städte Rheda und Wiedenbrück geht.

Die Vorlagen stammen einmal aus dem Stadtarchiv und einmal aus der Staatsbibliothek Berlin. Auch hier war unsere Idee noch nicht vorgekommen, berichtet Christiane Hoffmann von den Vorarbeiten.

Die Sponsoren Ulrich Dresing und seine Tochter Stefanie Ritterbach von Infloor bestätigten, dass sie von solch einer Idee auch noch nie gehört hatten. Und seit März 2018 ist das Bedrucken von Teppichen bei Infloor überhaupt erst möglich. Also wirklich fast Prototypen, wie beide unterstrichen. Bernd Jostkleigrewe von der Bürgerstiftung nahm die Museumsidee auf und stellte den Kontakt her, da er von der Qualität der museumspädagogischen Vermittlung und dem Wert den die Teppiche zusätzlich erbringen ebenfalls überzeugt ist. Ein herzliches Dankeschön vom Museumsteam vertreten von Arnold Bergmann wurde allen Beteiligten bei der Übergabe der Teppich ebenfalls überbracht.

Die Teppiche sind ab sofort im Einsatz. Das Programm „Jedem Kind sein Museumsbesuch“ wird damit zusätzlich gestärkt, darin waren sich alle Beteiligten einig. Informationen unter 0170 55 200 90 oder unter der Rufnummer des Museums während der Öffnungszeiten.