Die aktuelle Sonderausstellung „Vom Kirchenschiff zur Lärmschutzwand – 230 Jahre Baugeschichte“ ist noch bis zum 24.11.2018 zu sehen.

 

Die Eröffnung fand am 27.9.2018 im Museum statt. Der stellvertretende Bürgermeister Norbert Flaskamp berichtet von seinen Erfahrungen mit Baustellen von Eustermann und war als Junge viel auf der Baustelle der St. Pius Kirche, die in der Ausstellung präsentiert wird.

 

 

 

 

 

Museumsleiterin Christiane Hoffmann beschrieb die Idee der Ausstellung als aktives Netzwerk der Wiedenbrücker Schule die in unterschiedlichsten Gewerken bis heute in die Stadt und darüber hinaus wirkt.

 

 

 

 

 

 

Die zeitaktuell Beteiligten und Leihgeber der Ausstellung stellten sich noch zum Pressefoto:

 

v.l.n.r. Christiane Hoffmann, Museumsleitung, Christian Grochtmann Geschäftsführer EuDur GmbH, Judith Rottkemper Geschäftsführerin EuDur GmbH, Xaver Rottkemper, Michael Rottkemper, EuDur GmbH, Josuha Grochtmann, Jürgen Peterbus, Peterburs Autokrane

 

 

 

 

 

 

Auf 25 Schautaufeln werden bekannte Gebäude beginnend im 19. Jahrhundert bis heute gezeigt. Start ist mit der Baufirma Eustermann, die seit 1788 maßgeblicher Architekturbegleiter der Künstler der Wiedenbrücker Schule war. Aber vieles andere stammte von Eustermann. Diese interessante Facette der Stadtgeschichte wird anhand von zeitgenössischer Fotografie vorgestellt.

Aber nicht nur Geschichte, sondern auch die Gegenwart wird präsentiert. Indem aus dem Stamm der Firma Eustermann, die schon 1957 die Marke EuDur schuf, seit 1988 die EuDur GmbH wurde, die bis heute für Lärmschutz und Betonfertigteile sorgt. Hoch spannend und sehr informativ.

Dazu gesellt sich ein sehr spezieller Blick auf die alte Stadt Wiedenbrück. Luftaufnahmen von den 50er Jahren bis in die 80er Jahre zur Verfügung gestellt vom Fotostudio Zeidler runden die Ausstellung in einer Extrapräsentation in Raum 5 im Obergeschoss des Museums ab.

Wer gerne genau hinsehen will, kann sich gegen ein Pfand kostenlos eine Lupe ausleihen und genau schauen. Das Pfand wird gegen die Lupe am Ende des Ausstellungsbesuches wieder getauscht.

Die Öffnungzeiten der Ausstellungen sind Mittwochs 15-18 Uhr, Donnerstags, Samstags und Sonntags 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.