Willkommen im Museum

Herzlich Willkommen im Stadt- und Kunstmuseum „Wiedenbrücker Schule“ in Rheda-Wiedenbrück. Wir sind ein modernes und innovatives Stadtmuseum mit zwei interessanten Ausstellungsschwerpunkten und einem attraktiven Sonderausstellungsprogramm.

Wir zeigen Facetten der Stadtgeschichte der ehemaligen Hansestadt Wiedenbrück und darüber hinaus auch Aspekte der erfolgreichen Wirtschafts- und Kunstgeschichte der Stadt in der Zeit zwischen 1854 und 1920. Diese Epoche trägt den Titel „Wiedenbrücker Schule“.

Diese Kunst- und Stadtgeschichte ist deutschlandweit einmalig, weil es sich der Epoche des Historismus und der Stadtgeschichte Rheda-Wiedenbrücks widmet.

Hier in der westfälischen Stadt Rheda-Wiedenbrück kann man schon seit dem ausgehenden Mittelalter Kunsthandwerk und erfolgreiche Wirtschaftstätigkeit nachweisen. Das bestätigen die vielen erhaltenen Fachwerkhäuser und die Exponate im Museum zur Geschichte des Handwerks und ihrer Gliederungen, hier in der Stadt „Ämter“ genannt.

Die erfolgreiche Wirtschaftsgeschichte, die mit der international agierenden „Wiedenbrücker Schule“ in der Kunst eine besondere Ausprägung erhalten hat, ist bemerkenswert. Die Wurzel der daraus erwachsenen Möbelindustrie am Ort wird so erlebbar. Darüber hinaus erwartet Sie ein abwechslungsreiches Sonderausstellungsprogramm.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten und freuen uns auf Ihren Besuch im Stadt- und Kunstmuseum „Wiedenbrücker Schule“ in Rheda-Wiedenbrück!

Am Samstag, den 17. November 2018 konnte das Museum seinen 10ten Geburtstag feiern. 70 geladene Gäste an der Spitze der Landtagspräsident Andre Kuper, Bürgermeister Theo Mettenborg und der Bürgerstiftungsvorstand Bernd Jostkleigrewe  kamen ins Haus.

Arnold Bergmann als Vertreter der Stiftung Ausstellung- und Begegnungsstätte Wiedenbrücker Schule und Vorstand des Museums führte durch den Tag.

Das bekannte Vokalensemble ColVoc umrahmte den Festakt. Wie übrigens schon vor 10 Jahren.

Der Landtagspräsident Andre Kuper überbrachte die Grüße der Landesregierung und führte aus, welchen großen Stellenwert regionale Museen für die kulturelle Identität des Landes haben.

Auch das überregionale Thema „Wiedenbrücker Schule“ das seines gleichen sucht, zeigt wie spannend und interessant Wirtschaftsgeschichte  erzählt werden kann. Das Museum würde dieses vorbildlich tun. Wie wichtig die Kulturarbeit auch der Landesregierung ist, wurde durch die Skizzierung der ausgebauten Förderung die Herr Kuper umriss deutlich. Das Kunst kein Luxus ist, sondern wichtig für den Kitt der Gesellschaft rundete den Gedankengang ab.

Bürgermeister Theo Mettenborg, der auch Stiftungsratsvorsitzender und daher „Chef“ des Museums ist, überbrachte ein klares Bekenntnis der Stadt zu seinem Museum und freute sich das die professionalisierte Weichenstellung bereits nach einem Jahr Früchte trägt. Die Besucherzahlen hätten sich schon mehr als verdoppelt und die Stifter hätten wiederholt durch Unterstützung die aktuelle Arbeit gefördert.

Abschließend führte der Bürgermeister a.D. Bernd Jostkleigrewe zurück in die Geschichte des Museums zurück. Wie es zur Gründung und Einrichtung des Hauses kam. Und das es schön ist diese Idee jetzt schon 10 Jahre wachsen und gedeihen zu sehen. Die von ihm namentlich genannten Stifter die zum Teil anwesend waren wurden für ihr großzügiges mit einem lebendigen, attraktiven und innovativen Museum belohnt.

Ein großes Dankeschön galt auch den Leihgebern, die ebenfallls in großer Zahl anwesend waren und allen ehrenamtlich tätigen Aufsichten die den Schließdienst seit 10 Jahren sicherstellen.

Das bekannte Vokalensemble ColVoc in der Besetzung: Stefan Derguti, Friedemann Engelbert, Hans-Hermann Jansen, Volker Schrewe, Eckhard Thiel, Jürgen Wüstefeld die bereits vor 10 Jahren bei der Eröffnung aufgetreten waren, wußten mit einem ansprochsvollen Programm zu begeistern. Von Gregorianik bis zu französischen Lieder wurde eine interessante Mischung geboten.

Nach den Ansprachen und dem Gesang bestand noch Gelegenheit zum Austausch oder wer wollte, wurde noch durch das Haus geführt.

Alle trugen sich ins Gästebuch ein, so dass das Museum mit vielen guten Wünschen und Rückenwind in die nächsten 10 Jahre starten konnte.

Alle Fotos: Museum Torsten Nienaber