„Was lange währt währt endlich gut“– Nachdem Sturm Frederike den ersten Termin unmöglich machte ist es jetzt so weit, dass der angekündigte Vortrag zu dem Ablassbrief von Martin Luther stattfinden wird.

 

Es referiert wie angekündigt, Dr. Vera Lüpkes, die bekannte Historikerin und Direktorin des Weserrenaissance Museums Schloss Brake zu ihrem Fund einer Kopie eines Ablassbriefes von 1508 in der Nationalbibliothek von Madrid.

Zum Inhalt: In dem Ablassbrief wird auch Martin Luther als Empfänger genannt.

Martin Luther ist als entschiedenster Gegner des Ablasshandels in die Geschichte eingegangen. Dass er aber selber am 18. April 1508 – neun Jahre vor seinem berühmten Thesenanschlag – einen Ablassbrief erwarb, ist dabei in Vergessenheit geraten. Luthers Ablassbrief ist in einer Abschrift von 1631 erhalten. Sie liegt heute zusammen mit anderen kirchenhistorisch bedeutenden Schriften in Buchform gebunden in der Nationalbibliothek Madrid.

Wie es zu dem Ablassbrief kam, was dahinter steht und warum Vera Lüpkes diese Abschrift finden konnte, referiert die bekannte Historikerin im Rahmen der Ausstellung „Luthers Leben in Playmobil“.

Der Vortrag ist daher der letzte der Reihe von Vortägen zur Reformation und beschließt die Reihe.

 

Auch dieses Mal ist der Eintritt frei, es wird um eine Spende für die Arbeit des Museums gebeten.

Dauer ca. je 1 Stunde

 

Am Mittwoch, den 7.2.2018 um 19 Uhr findet eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Luthers Leben in Playmobil“ statt.

Museumsleiterin Christiane Hoffmann wird die Ausstellung vorstellen, Hintergründe zur Entstehung der Ausstellung schildern und viel zum Inhalt und zum Aussehen der Ausstellung erzählen.

Wer die Ausstellung noch nicht besucht hat, sollte sich sputen, denn trotz Verlängerung ist die Ausstellung nur noch bis zum 11.2.2018 in Wiedenbrück zu sehen.

Kosten der Führung: Museumseintritt für Familien mit Kindern max 5 € sonst der normale Museumseintritt.

Für die Führung wird um eine Spende gebeten.

       

Am Donnerstag, den 1. Februar wird Sigrid Theen, die Vorsitzende des Historischen Arbeitskreises des Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg e.V. eine Vortrag zur Reformation in Wiedenbrück halten.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für die Arbeit des Museums gebeten.

Der Vortrag ist der zweite der Reihe zum Thema Reformation im Rahmen der Sonderausstellung „Luthers Leben in Playmobil„.

Der dritte und letzte der Reihe findet am kommenden Donnerstag, den 8.2.2018 um 19 Uhr statt und wird von Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake, Lemgo gehalten.

Dabei geht es um den Ablassbrief von Martin Luther.

Auch hier ist der Eintritt frei und es wird um eine Spende gebeten.

Das ist ein toller Beitrag, den uns ein Wiedenbrücker Bürger ins Museum brachte.

In der bekannten Fernsehsendung des Bayrischen Rundfunks „Kunst und Krempel“ wurde am 15.1 und in der Wiederholung vom 17.1. von Minute 1 bis Minute 7,02 über eine Kredenz oder „Schenkschieve“ ein Stollenanrichtenschrank gesprochen, den zwei Damen aus dem Bergischen Land präsentiert hatten.

Dabei handelte es sich um Teile eines noch komplett erhaltenen Esszimmers mit Tisch und Stühlen im Stile der Neorenaissance.

Bei der Präsentation wurden auch noch die Original erhaltenen Zeichnungen der Möbel und die Originalrechnung von 1928 gezeigt.

Die Möbel stammen alle von der bekannten Wiedenbrücker Werkstatt Becker-Brockhinke, die auch ihren typischen Briefbogen für die Rechnung nutzte.

Hochspannend das diese ganze Vorgang noch dokumentiert werden kann.

Das die Möbel aus der Werkstatt Becker-Brockhinke stammt, ist dadurch zweifelsfrei belegt.

Das die hohe künstlerische und handwerkliche Qualität der arbeitsteiligen Manufakturherstellung in Wiedenbrück wenig bis gar keinem Maschineneinsatz zuließ ist bekannt, daher kann hier noch nicht von Industrieproduktion gesprochen werden. Auch wenn die Entstehungszeit 1928 so etwas schon möglich machte.

Schön sind die Stücke, interessant die inhaltliche Wertschätzung, die die beiden Experten geben. „Eines der Zentren der Norddeutschen Möbelindustrie mit 400 bis 500 Arbeitern … und Möbelindustrie bis heute“

Interessant auch, dass 1928 die Summe von 2.000 Mark für den Kauf fällig wurden. Eine hohe Summe für ein staatliches Enterieur.

Heute, so die Experten beläuft sich der Wert in Euro auf eine ähnlich oder sogar niedrigere Summe.

Das resultiert natürlich in der geringen Nachfrage nach diesen toll gearbeiteten, aber wuchtigen Möbeln der Zeit.

Die Schätzung, das ein heutiger Auftrag diese Möbel zu bauen, vermutlich keinen Experten mehr finden würde, der dazu in der Lage sein und man bestimmt 20.000 Euro neu bezahlen müsste, zeigen die Missverhältnisse in der  Preisfindung.

Aber der Beitrag ist sehr sehenswert. Hier der Link zur Sendung

1

Der Vortrag am Mittwoch, den 24.1.2018 um 19 Uhr behandelt die Zeit nach Martin Luther in einem regionalen Aspekt. Der Vortrag ist der Erste der Reihe der Vorträge über die Reformation im Rahmen der Ausstellung „Luthers Leben in Playmobil“.

In der sogenannten Konfessionalisierung, die Zeit der Gegenreformation und das Zeitalter vor dem Beginn des 30jährigen Krieges, fanden weitere interessante Veränderung in der Glaubenspolitik statt. Der Glaube hatte auch auf die Territorialfürsten der Zeit großen Einfluss. Bereits in dieser Zeit wurde aber auch Politik und territoriales Streben mit Konfessionswechseln verbunden. Die Museumsleiterin Christiane Hoffmann behandelt einen Aspekt der Konfessionalisierung. Es wird um den Rhedaer Grafen Arnold IV. zu Bentheim-Tecklenburg und seine bedeutenden Innovationen in politisch-reformatorischer und bildungspolitischer Hinsicht gehen.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

Die aktuell laufende Sonderausstellung „Luthers Leben in Playmobil“ wird verlängert.

So viel Zuspruch, Kinderlachen und ganz viele Besucher, da verlängern wir doch gerne unsere Ausstellung.

Ursprünglich sollte die Ausstellung am Sonntag, den 4. Februar 2018 enden. Nun gibt es noch eine Woche Zuschlag.

Bis zum Sonntag, den 11. Februar 2018 wird nun die Ausstellung bei uns im Museum zu sehen sein.

Und natürlich besteht auch weiter die Möglichkeit mit Gruppen außerhalb der Öffnungszeit die Ausstellung mit einer Führung zu besuchen.

Die angekündigte Finissage, eine Führung durch die Ausstellung am 4. Februar mit der Museumsleiterin Christiane Hoffmann wird dann jetzt eine Sonderführung für alle Einzelgäste oder kleinen Gruppen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Gestartet wird um 15 Uhr. 

Hinweisen möchten wir auch noch auf unsere drei Vorträge rund um die Reformation, am 24.1.2018, am 1.2.2018 und am 8.2.2018

Bild: Jetzt noch einen Blick werfen in die Ausstellung „Luthers Leben in Playmobil“

Heute Donnerstag, den 18.1.2018 ab 19 Uhr sollte die bekannte Historikerin Dr. Vera Lüpkes im Wiedenbrücker Schule Museum einen Lichtbildervortrag zum Thema „Martin Luthers Ablassbrief“ halten.

Aufgrund des Sturms, wird der Termin kurzfristig abgesagt.

Auch das Museum bleibt nach der Unwetterwarnung der Stadt Rheda-Wiedenbrück geschlossen.

Ein neuer Vortragstermin steht schon fest. Vera Lüpkes kommt jetzt am Donnerstag, den 8.2.2018 um 19 Uhr ins Haus (Weiberfassnacht).

Dann ohne Sturm und für alle Interessierten und zusätzlich für alle Karnevalsalternativen ein schöner und interessanter Ausgleich.

Das Wiedenbrücker Schule Museum lädt im neuen Jahr alle Interessierten zu einer Vortragsreihe mit Lichtbildern rund um die Reformation ein.

Den Start der Reihe markiert der Termin am Donnerstag, den 18.1.2018 ab 19 Uhr.

 ACHTUNG: Der Vortrag muss abgesagt werden und findet nun am Donnerstag, den 8.2.2018 statt.

Dann referiert Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance Museums Schloss Brake zu ihrem Fund einer Kopie eines Ablassbriefes von 1508 in der Nationalbibliothek von Madrid. In dem Ablassbrief wird auch Martin Luther als Empfänger genannt.

Martin Luther ist als entschiedenster Gegner des Ablasshandels in die Geschichte eingegangen. Dass er aber selber am 18. April 1508 – neun Jahre vor seinem berühmten Thesenanschlag – einen Ablassbrief erwarb, ist dabei in Vergessenheit geraten. Luthers Ablassbrief ist in einer Abschrift von 1631 erhalten. Sie liegt heute zusammen mit anderen kirchenhistorisch bedeutenden Schriften in Buchform gebunden in der Nationalbibliothek Madrid.

Wie es zu dem Ablassbrief kam, was dahinter steht und warum Vera Lüpkes diese Abschrift finden konnte, referiert die bekannte Historikerin im Rahmen der Ausstellung „Luthers Leben in Playmobil“.

Der zweite Termin wird am Mittwoch, den 24.1.2018 um 19 Uhr sein. Dann referiert die Museumsleiterin Christiane Hoffmann über einen Aspekt der Konfessionalisierung. Es wird der Rhedaer Graf Arnold IV. Zu Bentheim-Tecklenburg und seine bedeutenden Innovationen in politisch-reformatorischer und bildungspolitischer Hinsicht beleuchtet.

Der letzte Termin der Reihe findet am Donnerstag, den 1.2.2018 um 19.30 Uhr statt. Dort referiert die stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Wiedenbrück Sigrid Theen über Facetten und Abläufe der Reformation in Wiedenbrück.

Bei allen Terminen ist der Eintritt frei, es wird um eine Spende für die Arbeit des Museums gebeten.

Dauer ca. je 1 Stunde

Das Ehepaar Spieker, Mitarbeiter der Dokumentationsstelle für
Dortmunder Kirchengeschichte im Katholischen Centrum, hat eine neues Buch herausgegeben, das die weiten Verbindungen der Wiedenbrücker Schule sehr interessant beleuchtet. Hier die ausführlichen Infos zu der neuen Schrift:

Brigitte und Rolf-Jürgen Spieker: Leben „auf der äußersten Grenze“. Der Bildhauer Paul Giesbert Rautzenberg (1899-1969), Bd. 3 der Reihe „Vergessene Künstler“.

Der im westfälischen Hagen aufgewachsene Rautzenberg, bisher in Wiedenbrück unbekannt, ist ein weiterer Bildhauer, der in Wiedenbrück ausgebildet wurde: Und zwar sechs Jahre lang von Heinrich Hartmann in seinem Atelier in der Rietberger Straße, in demselben Atelier, das zusammen mit dem ganzen Haus und samt Inventar und künstlerischem Nachlass im April 2015 versteigert wurde.

Rautzenberg, zu Lebzeiten sehr erfolgreich, aber heute in Vergessenheit geraten, muss Heinrich Hartmann als einen beeindruckenden Künstler erlebt haben, denn er hat Jahre gebraucht, um als junger Bildhauer seinen eigenen Stil zu finden. Er gehört zu den Künstlern, die sich am weitesten vom überlieferten Stil der „Wiedenbrücker Schule“ entfernt haben.

In der Publikation werden Rautzenbergs Leben und seine Werke erstmalig ausführlich vorgestellt und in 100 brillanten farbigen Abbildungen gezeigt. Geschaffen hat er für mehr als 70 Kirchen zwischen 100 und 200 Skulpturen: monumentale Altäre, große bis überlebensgroße Figurengruppen und Einzelfiguren aus Holz und aus Keramik überwiegend in Nordrhein-Westfalen, aber auch von Mannheim bis Hamburg und von Köln bis in die Lausitz und in Kanada.

Umfang: 64 Seiten, mit sorgfältigen Recherchen, Werkverzeichnis und ausführlichen Quellenangaben

Format: DIN-A-4

Ausstattung: Hardcover, sehr gute Papier- und Fotoqualität, rund 100 farbige Abbildungen

Verlag: Beluga Public, Gelsenkirchen

ISBN-Nr.: 9 783942 395090

Preis: 12,90 €

Zur Zeit wird als Folgeband in gleicher Aufmachung eine Monographie über Rautzenbergs Lehrer Heinrich Hartmann vorbereitet, die rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum des Museums Wiedenbrücker Schule erscheinen wird.

Zeitzeugen, die noch über Informationen zu Heinrich Hartmann verfügen, werden gebeten, sich mit dem Museum Wiedenbrücker Schule zu wenden. Auch besteht großes Interesse an Kunstobjekten, die gerne als Fotos für die Publikation zur Verfügung gestellt werden sollten.

Unser Museum ist zwischen den Jahren wie folgt geöffnet:

Am Samstag, 23.12. ist das Museum von 15-17 Uhr für Besucher geöffnet.

Am 2. Weihnachtsfeiertag, den 26.12. ist das Museum von 15-17 Uhr geöffnet.

Auch am 27.12. ist das Museum von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Am 28.12. von 15-17 Uhr, und der letzte Öffnungstag im alten Jahr ist der 30.12. 2017, an dem das Museum ebenfalls von 15-17 Uhr geöffnet ist.

Das Museum ist am 24.12., 25.12., 31.12., 1.1 und 2.1. geschlossen.

Allen Gästen, Interessierten, Ehrenamtlichen, Leihgebern, Vorständen, Räten und Stiftern wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018.