„Was lange währt währt endlich gut“– Nachdem Sturm Frederike den ersten Termin unmöglich machte ist es jetzt so weit, dass der angekündigte Vortrag zu dem Ablassbrief von Martin Luther stattfinden wird.

 

Es referiert wie angekündigt, Dr. Vera Lüpkes, die bekannte Historikerin und Direktorin des Weserrenaissance Museums Schloss Brake zu ihrem Fund einer Kopie eines Ablassbriefes von 1508 in der Nationalbibliothek von Madrid.

Zum Inhalt: In dem Ablassbrief wird auch Martin Luther als Empfänger genannt.

Martin Luther ist als entschiedenster Gegner des Ablasshandels in die Geschichte eingegangen. Dass er aber selber am 18. April 1508 – neun Jahre vor seinem berühmten Thesenanschlag – einen Ablassbrief erwarb, ist dabei in Vergessenheit geraten. Luthers Ablassbrief ist in einer Abschrift von 1631 erhalten. Sie liegt heute zusammen mit anderen kirchenhistorisch bedeutenden Schriften in Buchform gebunden in der Nationalbibliothek Madrid.

Wie es zu dem Ablassbrief kam, was dahinter steht und warum Vera Lüpkes diese Abschrift finden konnte, referiert die bekannte Historikerin im Rahmen der Ausstellung „Luthers Leben in Playmobil“.

Der Vortrag ist daher der letzte der Reihe von Vortägen zur Reformation und beschließt die Reihe.

 

Auch dieses Mal ist der Eintritt frei, es wird um eine Spende für die Arbeit des Museums gebeten.

Dauer ca. je 1 Stunde