Das Wiedenbrücker Schule Museum lädt im neuen Jahr alle Interessierten zu einer Vortragsreihe mit Lichtbildern rund um die Reformation ein.

Den Start der Reihe markiert der Termin am Donnerstag, den 18.1.2018 ab 19 Uhr.

 ACHTUNG: Der Vortrag muss abgesagt werden und findet nun am Donnerstag, den 8.2.2018 statt.

Dann referiert Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance Museums Schloss Brake zu ihrem Fund einer Kopie eines Ablassbriefes von 1508 in der Nationalbibliothek von Madrid. In dem Ablassbrief wird auch Martin Luther als Empfänger genannt.

Martin Luther ist als entschiedenster Gegner des Ablasshandels in die Geschichte eingegangen. Dass er aber selber am 18. April 1508 – neun Jahre vor seinem berühmten Thesenanschlag – einen Ablassbrief erwarb, ist dabei in Vergessenheit geraten. Luthers Ablassbrief ist in einer Abschrift von 1631 erhalten. Sie liegt heute zusammen mit anderen kirchenhistorisch bedeutenden Schriften in Buchform gebunden in der Nationalbibliothek Madrid.

Wie es zu dem Ablassbrief kam, was dahinter steht und warum Vera Lüpkes diese Abschrift finden konnte, referiert die bekannte Historikerin im Rahmen der Ausstellung „Luthers Leben in Playmobil“.

Der zweite Termin wird am Mittwoch, den 24.1.2018 um 19 Uhr sein. Dann referiert die Museumsleiterin Christiane Hoffmann über einen Aspekt der Konfessionalisierung. Es wird der Rhedaer Graf Arnold IV. Zu Bentheim-Tecklenburg und seine bedeutenden Innovationen in politisch-reformatorischer und bildungspolitischer Hinsicht beleuchtet.

Der letzte Termin der Reihe findet am Donnerstag, den 1.2.2018 um 19.30 Uhr statt. Dort referiert die stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Wiedenbrück Sigrid Theen über Facetten und Abläufe der Reformation in Wiedenbrück.

Bei allen Terminen ist der Eintritt frei, es wird um eine Spende für die Arbeit des Museums gebeten.

Dauer ca. je 1 Stunde